Weniger ist mehr – vermietete Wohnungen im Trend

Die Preise für Mehrfamilienhäuser oder große Eigentumswohnungen sind in den Ballungszentren hoch. Wer vermieten will findet kaum noch rentable Objekte. Bis sich hier eine Investition amortisiert, kann es lange dauern. Deshalb entdecken immer mehr Investoren kleine Eigentumswohnungen für sich.

Die Kaufpreise sind vergleichsweise niedrig, die Rendite aber in Relation zu größeren Immobilien oft höher. Um herauszufinden, wie rentabel eine Immobilie sein kann, können Sie den Kaufpreisfaktor errechnen. Diesen erhalten Sie, wenn Sie den Kaufpreis einer Immobilie durch die jährliche Nettokaltmiete teilen. Als Beispiel: Eine Immobilie kostet 250.000 Euro. Die jährlichen Mieteinnahmen betragen 10.000 Euro. Wenn Sie die 250.000 Euro durch 10.000 Euro teilen, erhalten Sie den 25. Das ist der Kaufpreisfaktor. Das bedeutet, dass sich die Immobilie nach 25 Jahren amortisiert hat. Eine Immobilie ist also rentabler, je niedriger dieser Wert ist.

Niedrigere Kosten – höhere Einnahmen

In den deutschen Metropolen liegt der Kaufpreisfaktor oft bei über 30. Bei kleineren Immobilien wie Mikroapartments liegt dieser Faktor häufig niedriger. Denn die Kaufpreise hierfür sind preiswerter als bei größeren Immobilien. Auf den Quadratmeter gerechnet lassen sich höhere Mieten durchsetzen. So sind Eigentumswohnungen um die 30 Quadratmeter noch Kaufpreisfaktoren von unter 20 möglich.

Mikroapartments gefragt

Mikroapartments sind in der Regel Ein- bis Zwei-Zimmerwohnungen und zwischen circa 20 bis 50 Quadratmetern groß. Dabei sind die Wohnungen bei verschiedenen Zielgruppen gefragt: Young-Professional-Singles, Studenten, Pendler, ältere „Wieder-Singles“, aber auch für junge Paare. Laut Statistischem Bundesamt ist die Zahl der Ein-Personen-Haushalte in Deutschland in den vergangenen Jahren fast kontinuierlich gestiegen. 2019 lebten über 17 Millionen allein in einem Haushalt. Und das Statistische Bundesamt geht davon aus, dass dieser Trend weiter anhalten wird.

Spekulationssteuer

Besonderheit: Bei Leerstand der Eigentumswohnung sinkt das Kaufpreisniveau. Schnell wird auch die Spekulationssteuer vergessen.  Immobilienprofis weisen darauf hin, dass beim Verkauf einer nicht selbstgenutzten Immobilie Spekulationssteuer anfallen kann. Dieser Fall tritt beispielsweise ein, wenn die Immobilie vor Ablauf der Zehnjahresfrist verkauft wird. Diese Frist richtet sich nach dem Datum des notariellen Kaufvertrags. Als Beispiel: Haben Sie am 1. August 2010 den Kaufvertrag beim Notar unterzeichnet, dann begann am 2. August 2010 die Spekulationsfrist. Diese Frist endete dann mit dem 1. August 2020. Das heißt, seit dem 2. August 2020 kann die Immobilie spekulationssteuerfrei verkauft werden.  Dabei kann es auch auf den Termin der Wirksamkeit des notariellen Kaufvertrages ankommen. Ein Steuerberater kann Ihnen hier genaue Auskunft geben.

Möchten Sie wissen wie viel Ihre Immobilie wert ist und ob beim Verkauf Spekulationssteuer anfällt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://www.sueddeutsche.de/geld/mikroapartments-bauen-bitte-1.4624902

https://www.business-people-magazin.de/newsgate/mikro-apartments-als-perspektivreiches-anlageformat-fuer-hamburger-investoren-trotz-covid-19-27272/

https://de.wikipedia.org/wiki/Mikroappartement

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © photographee.eu/Depositphotos.com

Mehr Geld durch frischen Anstrich?

Die Rasenkantensteine im Vorgarten verschwinden halb in der Erde, im Keller ist die Wand feucht und im Bad haben gleich mehrere Fliesen einen riesigen Sprung. Hausverkäufern stellt sich oft die Frage, ob sie vor dem […]

Weiterlesen

Von der Wohnung zum Gewerbe oder doch lieber andersrum?

Sie wollen aus Ihren alten Büroräumen eine Wohnung machen oder haben ein Haus geerbt, das Sie lieber als Gewerbefläche nutzen würden? In Deutschland ist jedem Gebäude eine Nutzung zugeschrieben. Wir erklären, wie Sie die ändern […]

Weiterlesen

Haus aufwerten mit Photovoltaik-Anlagen

Das noch im vergangenen Jahr beschlossene „Update“ des bereits zwanzig Jahre alten Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) senkt die Kosten für Eigenheimbesitzer, die eine Photovoltaik-Anlage betreiben. Aber auch Strom, der von einem Mehrfamilienhaus produziert wird, kann jetzt von […]

Weiterlesen

UNSER TEAM

mit Leidenschaft dabei

harry-schmidt-bovendeert

Dr. Harry Schmidt-Bovendeert

Inhaber

02661 / 13 36 anfrage@dr-schmidt-bovendeert.de
philipp-schmidt-bovendeert

Philipp Schmidt-Bovendeert

Geschäftsführung

02661 / 13 36 anfrage@dr-schmidt-bovendeert.de
michelle-denker

Michelle Denker

Immobilienmaklerin

02661 / 13 36 anfrage@dr-schmidt-bovendeert.de
melissa-thullen

Melissa Thullen

Immobilienmaklerin

02661 / 13 36 anfrage@dr-schmidt-bovendeert.de
melanie-schmidt

Melanie Schmidt

Immobilienmaklerin

02661 / 13 36 anfrage@dr-schmidt-bovendeert.de
ute-broemmelhaus

Ute Brömmelhaus

Immobilienmaklerin

02661 / 13 36 anfrage@dr-schmidt-bovendeert.de
christine-woelker

Christine Wölker

Verwaltung

02661 / 13 36 anfrage@dr-schmidt-bovendeert.de
hans-werner-betz

Hans-Werner Betz

Immobilienmakler

02661 / 13 36 anfrage@dr-schmidt-bovendeert.de
yannick-konrad

Janik Konrad

Auszubildender

02661 / 13 36 anfrage@dr-schmidt-bovendeert.de

Kerstin Goebel

Immobilienmaklerin

06126 / 92 89 879 anfrage@dr-schmidt-bovendeert.de
rene-franke

René Franke

Immobilienmakler

0341 / 392 958 11 anfrage@dr-schmidt-bovendeert.de
christian-schadt

Christian Schadt

Immobilienmakler

0341 / 392 958 11 anfrage@dr-schmidt-bovendeert.de

Saskia Thyssen

Immobilienmaklerin

089 / 215 394 49 anfrage@dr-schmidt-bovendeert.de