Wohnungen an die Marktbedürfnisse anpassen

In einem Haushalt leben immer seltener mehr als drei Personen. Die klassische Familienkonstellation bestehend aus Vater-Mutter-Kind weicht vermehrt Single- und Zweipersonenhaushalten. Dieser Trend ist seit längerem zu beobachten und hat bedeutende Auswirkungen für den Wohnungsmarkt. Denn auf der einen Seite gibt es immer kleinere Haushalte und auf der anderen nimmt die Gesamtanzahl der Haushalte immer weiter zu. Wie sinnvoll ist es aktuell für Eigentümer und Vermieter eine Grundrissveränderung von Mehrraumwohnungen vorzunehmen?

Den passenden Mieter bzw. Käufer für eine Wohnung zu finden, ist bei der Flut der Wohnungsanfragen im Moment nicht leicht. Zudem macht es Sinn, die Wohnung an die Nachfrageentwicklung anzupassen. Dabei sollte man die Bevölkerungsentwicklung und die Altersstruktur betrachten. Ein- bis Dreizimmerwohnungen lassen sich bei stark zunehmender und kleinerer Zahl von Haushalten besser vermieten oder verkaufen. Einige Vermieter und Eigentümer nehmen daher gerne Grundrissveränderungen vor.

Auseinandersetzungen mit Mietern

Sind die Wohnungen noch vermietet, muss man mögliche Reaktionen der Mieter berücksichtigen. Bauliche Maßnahmen sind aufwendig, besonders wenn der Mieter für den Maßnahmenzeitraum eine Übergangswohnung nutzen muss. Außerdem wird die Miete danach meistens teurer. Es kann vorkommen, dass strittige Angelegenheiten vor Gericht ausgehandelt werden müssen. Im schlimmsten Fall wird es für den Vermieter teuer und die Wohnung muss auf Grundlage eines Urteils wieder zurückgebaut werden. Langandauernde Rechtsstreitigkeiten ziehen das Projekt zudem unnötig in die Länge.

Auflagen beachten

Generell sollten Grundrissveränderungen gut durchdacht sein. Unter bestimmten Bedingungen haben Mieter diese zu dulden. Für den Mieter müssen die Vorteile aus der Maßnahme aber überwiegen. Wenn zum Beispiel das Bad verkleinert oder vergrößert werden soll, können Mieter hingegen nicht so leicht Ihren Widerspruch durchsetzen. Ob eine Maßnahme baurechtlich sicher ist, sollte daher überprüft werden. Ein Makler kann Eigentümer zur aktuellen Lage und die Herausforderungen einer geplanten Maßnahme beraten.

Mietwohnung oder Eigentumswohnung

Eingriffe wie Mietendeckel oder Mietpreisbremse machen es Immobilienbesitzern nicht leicht. Lohnt sich die Wohnungsvermietung dann aktuell? Für einige Immobilienbesitzer scheint der Verkauf von Eigentumswohnungen gelegentlich die bessere Lösung zu sein. Allerdings wurde im Mai das Baulandmobilisierungsgesetz beschlossen, was die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen beschränken soll. Ob sich eine Vermietung oder ein Verkauf im Einzelfall mehr lohnt, kann ein lokaler Qualitätsmakler feststellen. Zudem kann er bei der Umwandlung in Eigentumswohnungen unterstützen und beraten. Die Suche nach dem passenden Käufer erleichtert der Makler ebenfalls.

Vermieten oder doch verkaufen? Finden Sie raus, ob sich ein Umbau lohnt. Kontaktieren Sie uns!

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0718/grundrissaenderung-durch-vermieter-vorteile-muessen-nachteile-ueberwiegen-071819.htm

https://www.boerse-online.de/nachrichten/geld-und-vorsorge/chaos-bei-der-regulierung-der-mieten-mietendeckel-bremse-stopp-oder-was-jetzt-1030506042

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © valery/Depositphotos.com

Bewerten Sie jetzt Ihre Immobilie!

Kostenfrei | Unverbindlich

Notverkauf: Woran Eigentümer denken müssen

Schwere Zeiten erfordern harte Maßnahmen. Eigentümer, die sich in einer Notsituation befinden, haben die Option ihre Immobilie zwangsversteigern zu lassen oder schnellstmöglich zu verkaufen. Der Notverkauf ist jedoch die bessere Variante. Was müssen Eigentümer bedenken, […]

Weiterlesen

Mehr Geld durch frischen Anstrich?

Die Rasenkantensteine im Vorgarten verschwinden halb in der Erde, im Keller ist die Wand feucht und im Bad haben gleich mehrere Fliesen einen riesigen Sprung. Hausverkäufern stellt sich oft die Frage, ob sie vor dem […]

Weiterlesen

Video: Der Notverkauf – wenn es schnell gehen muss

Es gibt Situationen im Leben, in denen eine Immobilie schnell verkauft werden muss. Findet sich dann keine schnelle Lösung, kann es zur ärgerlichen Zwangsversteigerung kommen. Das gilt es zu vermeiden! Denn hierbei kann viel Geld […]

Weiterlesen

UNSER TEAM

mit Leidenschaft dabei

harry-schmidt-bovendeert

Dr. Harry Schmidt-Bovendeert

Inhaber

02661 / 13 36 anfrage@dr-schmidt-bovendeert.de
philipp-schmidt-bovendeert

Philipp Schmidt-Bovendeert

Geschäftsführung

02661 / 13 36 anfrage@dr-schmidt-bovendeert.de
michelle-denker

Michelle Denker

Diplom-Immobilienwirtin (DIA)

02661 / 13 36 anfrage@dr-schmidt-bovendeert.de
melissa-thullen

Melissa Thullen

Immobilienmaklerin

02661 / 13 36 anfrage@dr-schmidt-bovendeert.de
melanie-schmidt

Melanie Schmidt

Immobilienmaklerin

02661 / 13 36 anfrage@dr-schmidt-bovendeert.de
ute-broemmelhaus

Ute Brömmelhaus

Immobilienmaklerin

02661 / 13 36 anfrage@dr-schmidt-bovendeert.de
hans-werner-betz

Hans-Werner Betz

Immobilienmakler

02661 / 13 36 anfrage@dr-schmidt-bovendeert.de

Kerstin Goebel

Immobilienmaklerin

06126 / 92 89 879 anfrage@dr-schmidt-bovendeert.de
christian-schadt

Christian Schadt

Immobilienmakler

0341 / 392 958 11 anfrage@dr-schmidt-bovendeert.de

Saskia Thyssen

Immobilienmaklerin

089 / 215 394 49 anfrage@dr-schmidt-bovendeert.de